Wieso dieser Online- Dialog?

Die Stadt Emden muss mit dem Lärmaktionsplan Maßnahmen entwickeln und vorschlagen, wo und wie in Emden der Verkehrslärm gemindert werden kann. Bei der Ausarbeitung dieses Lärmaktionsplans kommt der Öffentlichkeit eine besondere Bedeutung zu: Die Bürgerinnen und Bürger kennen ihre Stadt gut und können deshalb dazu beitragen, dass mit ihrem Wissen die Gegebenheiten im Wohnumfeld so gut wie möglich gestaltet werden. Daher möchte die Stadt Emden sie frühzeitig und effektiv bei der Erstellung von Lärmaktionsplanungen einbeziehen. Über die Beteiligungsplattform „Emden redet mit“ wurde den Emdern die Gelegenheit gegeben, sich einzubringen.

Was konnten die Emder Bürgerinnen und Bürger auf der Plattform genau tun?

Die Lärmaktionsplanung bezieht sich zunächst ausschließlich auf den Straßenverkehrslärm. Das Land Niedersachsen hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Emden eine umfassende Lärmkartierung vorgenommen. Auf dieser Grundlage wurden bereits Vorschläge zur Lärmminderung in Zusammenarbeit mit einem externen Büro entwickelt. Diese Ideen aus dem Entwurf der Lärmaktionsplanung konnten von den Teilnehmenden vom 15. Oktober bis zum 19. November kommentiert und bewertet werden. Zudem konnten sie selber Orte in Emden nennen, an denen aus ihrer Sicht der Straßenverkehrslärm zu laut ist und Vorschläge machen, wie der Lärm nach Ihrer Meinung reduziert werden könnte. Aber sie sollten auch Orte nennen, wo es bereits leise ist und bleiben soll. Die Beiträge konnten ebenfalls diskutiert und bewertet werden.

Alle Interessierten konnten ihre Vorschläge bei der Verwaltung auch schriftlich einreichen.

Was geschieht mit den Beiträgen?

Alle Beiträge werden nach der aktiven Dialogphase (Zeitraum 15. Oktober - 19. November  2013) zusammengefasst, ausgewertet und der Stadt Emden übergeben. Die Ergebnisse der Online-Beteiligung helfen der Stadt und den politischen Entscheidungsträgern bei der Festlegung, wo in Emden am vordringlichsten welche Lösungen zur Lärmreduzierung getroffen werden müssen.

Teil der Prüfung ist ein Abgleich mit den Lärmkarten der Stadt, ob die Beiträge bekannte Lärmschwerpunkte bestätigen oder zusätzliche Lärmorte einbringen und wie die vorgeschlagenen Lärmminderungsmaßnahmen aus fachlicher Perspektive einzuschätzen sind. Beiträge, die Lärmprobleme anzeigen, die im Rahmen der Lärmaktionsplanung nicht behandelt werden können, werden an die zuständigen Stellen weitergegeben.

Alle Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung und der Lärmaktionsplanung werden auf www.emden-redet-mit.de veröffentlicht. Über die Bestellung des Newsletters können Sie auf dem Laufenden bleiben!